Brief Martin Luthers vom 7. 9. 1532 an den Kurfürstlich-Sächsischen Kämmerer Joh. Rittesel

Die erste große Schenkung, die bibliotheca Waldecciana, erfolgte 1747 durch Heinrich v Waldeck auf Culmitz, Döbrastöcken und Berg, der Abiturient des Gymnasiums von 1705 war. Er fügte noch Werke aus seiner eigenen Bibliothek, der Generationenbibliothek seiner Vorfahren, hinzu, so daß diese einen Bestand von etwa 1100 Bänden umfasste. Sie enthielt die Bibliothek des Großvaters, des Wunsiedler Superintendenten Johann v. Waldeck, und des Vaters, des Hofer Superintendenten und Schulinspektors Joh. Friedrich v. Waldeck, der 4 Söhne auf das Hofer Gymnasium geschickt hatte. Die bibliographisch und geschichtlich wertvolle Sammlung hatte einen Schwerpunkt in den Drucken aus der Reformationszeit. Die Schule verdankt ihr den Besitz eines Lutherbriefes an den Kurfürstlich-Sächsischen Kämmerer Joh. Rittesel vom 7. 9. 1532. (aus: Geschichte der Bibliothek von G. Mulzer)